Wien 1220 · Atelier für langsame Alpenfahrten +43 720 986 279 · support@dolomitenbahk.sgie2000.pt
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Blatt 07

Die Speisekarte ist ein Fahrplan für den Mund.

Wir essen dort, wo der Zug eine Stunde Lücke hat, nicht dort, wo die Bewertung am lautesten ist. Keine Tasting-Menüs, keine Alm-Boards, kein Dirndl als Dienstkleidungspflicht.

Gedeckter Tisch in einem österreichischen Wirtshaus
Wirtshaus ohne Konzeptnamen
Brot auf einem Holzbrett als Grundlage der Jause
Brot, das den Tag hält

Früh

Kaffee, Semmel, manchmal ein Ei. Kein Buffet, das nach Mitternacht aufgebaut wurde. In Wien vor der Abfahrt; in der Hütte, wenn der Koch schon wach ist.

Mittag

Suppe, die nach Knochen schmeckt. Ein Teller, der warm hält. Wir richten uns nach der Lücke im Fahrplan.

Jause

Die wichtigste Mahlzeit am Berg. Schnittfestes Brot, Salzfleisch, ein Apfel, der nicht aus dem Sortiment kommt.

Abend

Ein Gasthaus mit Stammgästen. Wein aus der Steiermark oder ein Bier, das nicht nach Festival riecht. Nachspeise nur, wenn sie unvermeidlich ist.

Allergien, Wein, und was wir nicht inszenieren

Allergien gehören in die Anfrage, nicht in die Überraschung am Tisch. Wir geben sie an Wirte und Hütten weiter, können aber keine Sterneküche in 1800 Metern garantieren. Wer vegan unterwegs ist, braucht in manchen Tälern Geduld — das sagen wir vorher.

Wein nach der Südbahn: ein Hof, ein Einschenken, kein Seminar. In Tirol trinken wir weniger und früher, weil der nächste Tag steigt. In Kärnten darf das Glas wärmer sein. Nirgends ist Alkohol das Programm.

Einfache Speisen im Gasthaus
Kein Tasting
Weinglas in der Steiermark
Steirer nach der Südbahn
Frühstück vor dem Bahnsteig
Vor dem Bahnsteig

Nächster Halt

Schreiben Sie, was Sie nicht essen.

Der Rest findet sich. Wir versprechen keinen Genusskatalog, sondern warme Teller zur richtigen Stunde.